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Neue Arbeitsplatzkonzepte als Erfolgsmodell für KMU

Salzburger Know-how bei internationalem Kongress in Stockholm stark gefragt.

Der Kongress „World Workplace Europe“ in Stockholm wurde von der „International Facility Management Association“ (IFMA) organisiert. Von links nach rechts: Mag. Werner Pfeiffenberger (Techno-Z), Lara Peamen (Direktorin IFMA Europe), Mag. Alfred Waschl (Vize-Präsident IFMA Austria). Verwertung honorarfrei, Bildrechte Techno-Z

Beim Kongress „World Workplace Europe“ in Stockholm vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 drehte sich alles um die Arbeitswelt von morgen. Als Vortragender eingeladen war Techno-Z-Geschäftsführer Mag. Werner Pfeiffenberger, MBA. Das Techno-Z in Salzburg-Itzling gilt europaweit als Vorzeigemodell.

Die „World Workplace Europe“ ist der wichtigste Kongress für Facility Management in Europa. Im Mittelpunkt der Konferenz im schwedischen Stockholm standen heuer die Trends für den Arbeitsplatz der Zukunft. Neben technologischen Innovationen wie Intelligente Gebäude, Mikroroboter für die Reinigung oder Inspektionsdrohnen lag der Fokus auf der Gestaltung von flexiblen Arbeitsumwelten.

 

Das Know-how aus Salzburg war bei dem Kongress insbesondere deshalb stark gefragt, da sich das Techno-Z in Itzling als einer der erfolgreichsten Technologieparks in Europa etabliert hat und immer wieder Pionierleistungen bei der Weiterentwicklung des Standortes vollbringt. Das Techno-Z wurde 1988 als eines der ersten Technologiezentren in Österreich gegründet und beheimatet heute 90 Betriebe und Forschungseinrichtungen. Die Auslastung liegt seit Jahren konstant bei 99 Prozent.

 

Die Zukunft der Arbeitswelt heißt Proworking

 

Mag. Werner Pfeiffenberger, MBA leitet das Techno-Z seit dem Jahr 1999. Im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen beschäftigt er sich intensiv mit den Arbeitsplatz-Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Dabei hat er international einen klaren Trend zum Proworking als Ergänzung und Weiterentwicklung zum bereits etablierten Coworking beobachten können

 

Beim Proworking können Mitarbeiter – je nach Wunsch, Bedarf und Situation - zwischen mehreren Möglichkeiten des Arbeitens wählen. Ob Zusammenarbeit mit Kollegen in offenen Zonen, Rückzugsmöglichkeiten in Einzelbüros oder fix installierte Arbeitsplätze – Proworking passt sich an die Bedürfnisse der Nutzer an.

 

Proworking gewinnt vor allem im Wettkampf um die besten Arbeitskräfte an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für KMU, die weltweit das Rückgrat der Wirtschaft bilden. „Die Qualität des Arbeitsplatzes für den einzelnen Mitarbeiter ist für KMU entscheidend“, erklärt Pfeiffenberger. „Modernes Facility Management hat nicht mehr das Ziel, an Fläche und Arbeitsplatz zu sparen, sondern erfordert den Mut, dem Einzelnen mehrere flexible und individuelle Möglichkeiten zu bieten, seine Arbeit bestmöglich auszuführen. Dazu muss man auch einmal in Vorleistung gehen.“

 

Coworking und offene Workspaces

 

Bei der Entwicklung von neuen Arbeitsplatzkonzepten ist das Techno-Z stets am Puls der Zeit. In enger Zusammenarbeit mit Kunden werden immer wieder spannende Immobilienprojekte realisiert: So hat Romy Sigl im Jahr 2012 den ersten Coworking Space in Salzburg im Techno-Z eröffnet. Coworking Salzburg erfreut sich in der Startup-Szene über enormen Zuspruch und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

 

Erst kürzlich wurde mit der Ansiedelung des “Center for Human-Computer Interaction” (HCI) ein weiterer Meilenstein im Techno-Z realisiert: In Kooperation mit der Universität Salzburg ist auf rund 850 Quadratmetern ein moderner Workspace entstanden, der ideale Rahmenbedingungen für ein 35-köpfiges, interdisziplinäres Forscherteam bietet. Offene Arbeitsbereiche wechseln sich hier mit gemütlichen Rückzugsecken ab, beschreibbare Wände und Möbel fördern Kreativität und Experimentierfreudigkeit.

 

„Weil ein einzelnes Unternehmen diese Vielfalt an Herausforderungen nicht immer selbst leisten kann, sind Workplace-Konzepte im Vormarsch, die weg von der Immobilie hin zur Vermietung von einzelnen Arbeitsplatzmöglichkeiten mit entsprechenden Serviceleistungen für die Mitarbeiter gehen“, meint Pfeiffenberger. Aktuell arbeitet das Techno-Z an einem neuen Projekt in Salzburg, in dem ein solches Workplace-Konzept im größeren Umfang realisiert werden soll.

 

Salzburg mit der Science City bestens gerüstet

 

Mindestens ebenso wichtig wie die Gestaltung innovativer Arbeitswelten sei aber auch das passende Umfeld, weiß Pfeiffenberger. „1951 wurde in Stanford der erste Science Park gegründet, der den Impuls für das Silicon Valley gesetzt hat. Heute gibt es mehrere tausend dieser Einrichtungen, doch längst nicht alle sind erfolgreich. International geht der Trend eindeutig in Richtung Science Cities, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind, über eine perfekte Infrastruktur verfügen und ein etabliertes Netzwerk bieten können. Städte übernehmen hier die Themenführerschaft. Mit der Science City, die um das Techno-Z entsteht, ist Salzburg bestens für die Zukunft gerüstet.“

 

Die „World Workplace Europe“ fand in Stockholm vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 in der ehemaligen Brauerei Münchenbryggeriet auf der Insel Södermalm statt. Nach dem Weltkongress „World Workplace“ in Houston gilt die Veranstaltung als wichtigstes Branchentreffen der internationalen Facility-Management-Szene. Der Kongress wird von der „International Facility Management Association“ (IFMA) organisiert. Weitere Informationen: World Workplace Europe

 

Rückfragehinweis
Mag. Monika Sturmer, Techno-Z Verbund GmbH
monika.sturmer@techno-z.at +43 662 45 48 88 143

 

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