Gläserne Werkstatt im Techno-Z Urstein macht Technologie rund um KI und 3D-Druck erlebbar
- Mit der „Gläsernen Werkstatt“ gibt es seit 5. März im Techno-Z Urstein einen neuen Ort für angewandte Innovation.
- Mehrere Partner:innen bündeln ihr Know-how und öffnen ihre Türen für Unternehmen, Startups, Studierende und technologieaffine Personen.
- Ziel ist es, moderne Technologien praxisnah erfahrbar zu machen – vom ersten Experiment bis zur konkreten Umsetzung.
„So ein Angebot gibt es in Salzburg in dieser Form noch nicht“, betont Sybille Maier-Ginther, Prokuristin der Techno-Z-Gruppe. „Am Standort sind zahlreiche spezialisierte Unternehmen aus den Bereichen additive Fertigung, Automatisierungstechnik und Künstliche Intelligenz angesiedelt – sowohl in der Anwendung als auch in der Beratung. Dieses gebündelte Know-how stellen unsere Expert:innen nun unter dem Dach der Gläsernen Werkstatt zur Verfügung.“
Praxisnahe Anwendungen
Bei der Eröffnung am 5. März im Rahmen des TechDay präsentierten die ersten acht Partner:innen die Bandbreite des Angebots.
Der 3D-Druck-Pionier Voxel4U demonstrierte die Möglichkeiten des industriellen 3D-Drucks sowohl für die Prototypen- als auch für die Serienfertigung. Gezeigt wurde auch Reverse Engineering – also der Weg vom physischen Objekt zum digitalen Modell mittels 3D-Scan, ein Verfahren, das die Ersatzteilbeschaffung unterstützt und Entwicklungsprozesse beschleunigt. Falkenstetter Automatisierung zeigte anhand visueller Werkstückanalysen, wie Künstliche Intelligenz effizient in automatisierten Prozessen eingesetzt werden kann. Die Pioniergarage, die offiziell erst Ende März eröffnet, ermöglichte vorab gemeinsam mit ihren Werkstatt-Nachbarn einen praxisnahen Einblick in die Arbeit mit KI-Tools, CAD- und Konstruktionssoftware sowie Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen.
Strukturierte Weiterbildungsangebote
Ergänzt wird das technische Angebot durch ein umfassendes Weiterbildungsprogramm von Partnern wie andersHIER, BITDYNAMO, neke-neke und AxonWorks. Vorgestellt wurden erste Kurse und Workshops – von niederschwelligen Formaten zum sicheren Umgang mit KI-Tools im Berufsalltag bis hin zum Einsatz von KI-Agenten für Workflow- und Prozessoptimierung. Voxel4U bietet Schulungen und Workshops rund um den industriellen 3D-Druck von der Konstruktion bis zu Produktionsverfahren.
„Wir wollen Hemmschwellen abbauen, Kreativität fördern und eine lebendige Community rund um moderne Technologien aufbauen“, erklärt Techno-Z-Geschäftsführer Werner Pfeiffenberger. „Die Gläserne Werkstatt ist eine offene Anlaufstelle – vom KMU über Startups bis hin zu Studierenden. Ob Workshop oder individuelle Beratung: Hier können alle andocken.“
Stärkung des regionalen Innovationsökosystems
Ein weiterer zentraler Partner ist zudem die FH Salzburg mit dem FHStartup Center am Standort. Für Startup-Manager Andreas Rissaweg stellt die Initiative eine konsequente Weiterentwicklung des bestehenden Ökosystems dar: „Durch die enge Anbindung an das Techno-Z profitieren Startups von einem dynamischen Umfeld. Das neue räumliche und inhaltliche Angebot unterstützt Studierende, Forschende und Gründer:innen noch einmal mehr dabei, ihre Ideen umzusetzen, Kontakte zu knüpfen und Kooperationen zu initiieren. Die Gläserne Werkstatt stärkt den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit am Standort.“
Künstlerische Interpretation zum Start der Gläsernen Werkstatt
Zum Abschluss setzte Künstlerin Adrienne Egger mit ihrer künstlerischen Intervention einen besonderen Akzent. Ihr Ölgemälde „Star Bleu Express“ wurden von der Videokünstlerin Oksana Pomazan entwickelten KI-generierten Animation in Bewegung übersetzt. In Verbindung mit einer Tanzperformance von Gloria Cavet entstand ein dialogischer Raum zwischen Kunst und Technologie, der die zentralen Themen der Gläsernen Werkstatt – Experiment, Transformation und Zusammenarbeit zwischen Menschen und digitalen Systemen – künstlerisch erlebbar machte.
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Die Partner:innen der Gläsernen Werkstatt im Techno-Z Urstein bündeln ihre Kompetenzen in den Bereichen 3D-Druck, Automatisierung, Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit Workshop und Schulungsprogrammen. Durch die gemeinsame Initiative stärken sie gezielt den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wirtschaft, Startups, Studierenden und Forschenden und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Positionierung Salzburgs als zukunftsorientierte Innovationsregion. Die ersten Partner der Gläsernen Werkstatt: v.l. Romana Schwab (Innovation Salzburg), Robert Grünwald (Voxel4U), Werner Pfeiffenberger und Sybille Maier-Ginther (Techno-Z), Harry Russegger (Bitdynamo), Karin Raab-Oertel (AxonWorks), Udo Falkenstetter (Falkenstetter Automatisierungstechnik), Bernhard Lehofer (Pioniergarage Salzburg), Andreas Rissaweg (FH Salzburg), Georg Pöltl (Pioniergarage Salzburg).
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Robert Grünwald beim Rundgang durch die Gläserne Werkstatt. Der TechDay „Reverse Engineering“ von Voxel4U bot den perfekten Rahmen für die Eröffnung der Gläsernen Werkstatt. Geschäftsführer Robert Grünwald präsentierte beim Rundgang die Möglichkeiten effizienter digitaler Prozesse – 3D Scan, KI-unterstützte Konstruktion bis hin zum industriellen 3D-Druck. Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit für Einblicke in das neue Angebot mit Use Cases zu Reverse Engineering, 3D-Druck Automatisierungstechnik und Künstliche Intelligenz.
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Udo Falkentstetter: Automatisierte Prozesse und robotische Systeme öffnen neue Wege, die die Effizienz an der Schnittstelle Mensch und Technologie steigern können. Beispielsweise kameragestützte, kollaborative Roboter übernehmen monotone Arbeitsschritte und steigern so die Ergonomie und Effizienz in der Produktion.
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Sybille Maier-Ginther, Prokuristin der Techno-Z Verbund GmbH bei der Eröffnung der Gläsernen Werkstatt, mit Robert Grünwald, Geschäftsführer von Voxel4U.
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Rückfragehinweis:
Monika Sturmer
Kommunikation Techno-Z Verbund GmbH
M +43 664 413 71 61
monika.sturmer@techno-z.at